#008 Mission MME – Tübingen: MME 17.2

Modul 2 des 17. Jahrganges des MME-Studienganges Heidelberg findet von 11. – 15.1.2021 in Tübingen statt.

Kommunikation im Team & Projektmanagement

Das ist der Modultitel. Kommunikation ist ein Schwerpunktthema von mir, darum bin ich besonders gespannt. Das Modul sollte in Tübingen stattfinden. Hätte in Tübingen stattfinden sollen. Wir waren dort, über Zoom.

Gruppendynamik

Für eines der drei Modulthemen ist das Online-Format besonders herausfordernd: Gruppendynamik. Erika Irninger aus Bern löst die Herausforderung bravourös und nimmt die einzelnen Teilgruppen in je drei Halbtagen mit in die Weiten und Tiefen der Kommunikation und Dynamik in Teams und Gruppen. Für mich sind das die ersten drei Halbtage.

Projektmanagement

Danach folgt Projektmanagement mit Sigrid Harendza. Das ist sehr praxisorientiert und auch die Nachbereitungsaufgabe ist gut geeignet das eigene Projekt nochmal zu überdenken und voranzubringen. Das Lernziel hier ist ja „ein Projekt in Veränderungsprozessen analysieren, planen und managen können.“

Zwischendurch am Mittwoch nachmittag gibt es einen virtuellen Ausflug zur lokalen Lehrsituation.

Präsentationstechnik

Für meine Gruppe ist der dritte und letzte Part dieses Moduls die Präsentationstechnik mit Götz Fabry und Modulleiter Jan Griewatz. Hier wird die Zeit ohne Pause genutzt. Bis zum Schluss. Am Ende kann ich 17+ 5 nicht mehr zusammenzählen. Wir hätten nämlich dann doch 5 Minuten Pause bekommen. Ich sagte nur „Ich komm wieder um Minute 25!“ Es war wirklich intensiv und anstrengend. V.a. weil ich an diesen Tagen die Modulpausen verwenden musste um zu arbeiten. Die Präsentationen waren am Ende alle sehr fokussiert und am Punkt. Somit hat sich die Anstrengung gelohnt. Ich hätte gern mehr Austausch untereinander gehabt, weil viele der Komilitonen langjährige Vortragserfahrung haben und sehr unterschiedliche Stile zu präsentieren.

Resumée

Ich hab viel gelernt in diesem Modul. Unter anderem, dass Pausen wirklich wichtig sind und im Online-Format noch viel wichtiger, weil die Zeit so intensiv und fokussiert genutzt wird. Und zwar meist um zuzuhören und nicht um sich auszutauschen.

Nachbereitungsaufgaben oder wie kommt mein Projekt voran

Für die Nachbereitungsaufgaben konnte man zwei aus drei wählen. Ich wählte die Aufgaben zu Präsentationstechnik und zum Projektmanagement. Das bedeutet wieder ein Vorwärtssprung mit meinem Projekt „Etablierung eines Ausbildungsmoduls zum Thema „Ärztliche Aufgaben rund um einen Sterbefall“ für ÄrztInnen in Basisausbildung in der Klinik Ottakring“. Ich überarbeite mein Projekt nach den Künsten des Projektmanagements. Die Timeline steht. Als nächster Meilenstein ist die erste Präsenzfortbildung mit Veronika Mosich, Leiterin des Caritas Hospiz Wien, für Anfang März 2020 vereinbart. Der Titel lautet: „Wie sag ich´s der Witwe?“ Ich freu mich drauf!

Die Nachbereitungsaufgabe Präsentationsmethodik gestaltete sich derart, dass ich einem Kollegen strukturiertes Feedback zu seinem Vortrag gab. Es war ein spannender Vortrag zum Thema „Covid 19 – Plauderei aus dem Nähkästchen“ von unserem Leiter der Intensivmedizin. So konnte ich das Notwendige mit Interessantem verbinden.

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